Art of FAKE - Die schönsten Faker-Geschichten - Dr. Christoph Zulehner
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Art of FAKE – Die schönsten Faker-Geschichten

Bruce Springsteen und Bill Gates haben es getan. Die exzentrische Modeschöpferin Elsa Schiaparelli hat es getan. Die legendäre Kriegsreporterin Martha Gellhorn. Sogar der seriöse Komponist Franz Xaver Frenzel. Sie alle bedienten sich des Fakes. An einem bestimmten Punkt ihrer Karriere ließen sie den Schein dem Sein vorangehen. Nicht, um zu betrügen. Sondern um ein legitimes Ziel zu erreichen. Sie besorgten sich gewissermaßen bei der Zukunft ein Darlehen.

Lesen Sie in diesem Buch die höchst vergnüglichen Geschichten dieser und weiterer Faker. Staunen Sie über die Kunst des Fakes, dem sein schlechter Ruf völlig zu Unrecht anhaftet – handelt es sich beim Fake doch in Wahrheit um eine der wichtigsten Kulturtechniken unserer Zeit. 

Print:
Art of Fake. Die schönsten Fakergeschichten
Autor: Christoph Zulehner
Hardcover | 292 S. | 15,5 x 23,0 cm | € 24,90 [D] E-Book | € 16,90
ISBN Hardcover: 978-3-9818048-8-1
ISBN E-Book Format 1: 978-3-9818048-0-5 
ISBN E-Book Format 2: 978-3-9818048-1-2
Hörbuch:
Art of Fake. Die schönsten Fakergeschichten
Autor: Christoph Zulehner |  Sprecher/innen: Tom Vogt & Cathlen Gawlich
Hörbuch | 7 Stunden 35 Minuten | € 16,90 [D]
EAN (European Article Number): 4039967025562

 

Textarchitektur: Dorothee Köhler https://www.dorothee-koehler.de
Storytelling: Jörg Achim Zoll https://www.joergachimzoll.com
Fehlerbeseitigung: Ines Balcik http://www.balcik.de
Gestaltung: Komitee für gereiften Menschengeschmack
Illustrationen: MachDuPikto

AUTOR

Christoph Zulehner ist Speaker
aus Profession Strategieexperte
gelegentlich Unternehmensberater
schon lange nicht mehr Krankenpfleger
nur mehr zum Teil Führungskraft
in besonderen Fällen Trainer
wenn notwendig Vertriebsexperte
bei Bedarf promovierter Wirtschaftswissenschafter
semesterweise Hochschuldozent
auf Anfrage Diplomkaufmann
in speziellen Fällen Sachverständiger
einmal im Jahr Kapitän
alle zwei Jahre Buchautor
immer wieder Unternehmensgründer
aber unentwegt Faker

INHALT

Der Uhrmacher

„Sie ist Schmuckstück und Gebrauchsgegenstand gleichermaßen: die Armbanduhr. Mal mechanisches Meisterwerk, mal digitaler Zeitmesser. Sie entstammt Traditionswerkstätten und industriellen Produktionshallen. In diese Welt einzudringen und eine neue Marke zu etablieren, ist kein Leichtes. Ein kleiner Fake hilft da ungemein.

Der Ballsportler

Ein Kessel voll grölender Fans. Das Team, der Gegner, die Anspannung, die Entscheidung. Sieg oder Untergang? Schon klar, es geht nicht um Leben und Tod. Es geht um mehr, es geht um Ballsport. Um American Football in diesem Fall. Es gibt Spiele, für die junge Talente alles tun würden, um ein Teil davon werden zu können. Wirklich alles. Auch faken.

Die Modeschöpferin 

Mode ist keine allzu große Kunst. Den Beweis aber treten nur die Wenigsten an. Und wer schafft es schon, dass ihm – oder ihr – gleich der erste Entwurf aus den Händen gerissen wird? Ja, dass die Diven Hollywoods und die Pariser Gesellschaftsdamen alle Hebel in Bewegung setzen, um schnellstens an dieses Stück Stoff zu kommen. Ein Fake? Was sonst!

Der Autoverkäufer 

Autos sind Spielzeug und Statussymbol. Bisweilen kennen Autokäufer die Zahlen und Details besser als die Verkäufer. Eine Herausforderung für jeden, der in diese Branche einsteigt. Welpenschutz ist für junge Autoverkäufer nicht vorgesehen. Da braucht es schon ausgeprägten Enthusiasmus, um den Kopf oben zu behalten. Und den Mut zum Fake.

Der Komponist

Er ist als der „einzige lebende Barockkomponist“ bekannt. Seine Klangwelt ist wunderschön. Vertraut und trotzdem neu. Bisweilen verschwenderisch, jedoch nie überladen. Manchmal sogar leicht skurril. Die Geschichte, wie er zu dem wurde, als der er heute bekannt ist, ist so außergewöhnlich wie das Werk dieses musikalischen Fakers.

(Und es gibt ihn wirklich: Zur Webseite des Komponisten)

Der Perlenhändler

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Auch Schmuck unterliegt Trends, die kommen und gehen. Wodurch diese Trends ausgelöst werden, ist eine Wissenschaft für sich. Manchmal genügt ein kleiner Fake, um die funkelnde Welt der Geschmeide aus den Angeln zu heben. Und dann kann das, was gestern noch verpönt war, plötzlich der letzte Schrei sein.

Die Reporterin

Um in eine Domäne des männlichen Geschlechts einzudringen, brauchen Frauen oft außerordentliches Know-how und viel Ausdauer. Die Heldin dieser Geschichte brachte noch andere Fähigkeiten mit: Durchsetzungsvermögen und das nötigen Quäntchen Frechheit. Damit hat sie die Welt des Journalismus erst ein wenig getäuscht, dann nachhaltig geprägt.

 

Die Taschenmacher 

Kuckucksuhren müssen aus dem Schwarzwald kommen und Taschenmesser aus der Schweiz. Und was ist mit Damenhandtaschen? Gibt es Orte, die so sexy sind, dass sie hier zum Gütesiegel taugen? Drei modeaffine Jungunternehmer probierten es aus. Sie machten einen Ort zu ihrer Marke, der 500 Kilometer von ihrer Heimat entfernt lag. Der perfekte Fake!

Der Softwarehändler

Es war die Zeit, als Software noch Programm hieß und IT noch EDV. Die Zeit der Pioniere. So manches, was damals zum Verkauf angeboten wurde, hielt dem Anbieterversprechen nur bedingt stand. Besonders dreist wurde der Fake, wenn es die angepriesene „Weichware“ erst noch zu entwickeln galt. Doch wem so etwas gelang, dem öffneten sich nicht nur Türen.

 

Der Importeur 

Der universitäre Bereich steht unter dem besonderen Verdacht, Erklärungen liefern zu können, ohne jemals den Beweis antreten zu müssen. Selbst Nobelpreisträger wurden schon für Weltirrtümer ausgezeichnet. Das war die Sache des Berliner Professors und Fakers dieser Geschichte nie. Er trat an, einen Beweis zu erbringen. Sein Motto: Erst Schein, dann Sein!

Die Kleidermacherin

Auffälligkeit ist ein Muss, sollen sich die Blicke auf Mode-Kreationen richten. Auffallen ja, aber wem? Es müssen schon die Richtigen sein, die sich den Hals ausrenken. Und wenn sie es tun, dann heißt es klappern, was das Zeug hält. Denn ausgerenkte Hälse drehen sich schnell wieder in ihre Ausgangsstellung zurück. Ein Fake hilft beim richtigen Timing.

Der Vermieter  

Eigentum erwerben und Werte schaffen? Schön und gut. Was aber, wenn die Wirtschaftswelt immer mobiler wird? Was, wenn das Business flexiblen Raum braucht? Was, wenn dies nur für Stunden der Fall ist? Dann braucht es ein unkonventionelles Konzept. Und jemanden, den noch nie etwas von seinen Überzeugungen abbringen konnte. Noch nicht einmal Tatsachen!

Der Gitarrist

„Eigentlich wollte ich Sänger werden, aber dafür hat es nicht gereicht“ – solche Sätze sind in der Welt der Musik immer wieder zu hören. Vorausgesetzt, die Interviewten sind bereit, mit der Wahrheit rauszurücken. „Eigentlich wollte ich Gitarrist bleiben, aber auf die Sänger war kein Verlass“ – derlei ist nur selten Grundlage für eine Weltkarriere. Vielleicht sogar nur einmal.

Der Ausstatter 

Auf den ersten Blick ein Tausendsassa, der Protagonist dieser Geschichte. Ein Multitalent, bei dem sich die Frage aufdrängt, ob es denn sein kann, dass jemand in so vielen Feldern wirklich kundig ist. Erfolgreich ja, aber sind die Ergebnisse ernst zu nehmen? Was ist Kunst? Was Fake? Was die Kunst des Fakes? Doch dann zeigt sich der gemeinsame Nenner: Ästhetik.

Der Straßenkünstler

Ein Phantom narrt das Feuilleton, hält dem Kunstbetrieb den Spiegel vor und wird dabei selbst Teil davon. Erscheint, verschwindet, kündigt an, kommt, bleibt aus. Spielt Katz und Maus mit Sammlern wie mit Kunstexperten gleichermaßen. Treibt seine Preise in die Höhe und dann, wie zum Spaß, wieder in die Tiefe. Ein Faker? Oder das genaue Gegenteil?

Die Sterndeuterin  

Selbst im Wirtschaftsleben ist es nicht immer einfach, die richtigen Voraussagen zu treffen. Dabei basieren die Prognosen hier auf kalkulierbaren Zahlen, messbaren Daten und belegbaren Fakten. Die Zukunft zu sehen, zu spüren, aus den Sternen zu deuten ist eine Kunst, die besonderer Fähigkeiten bedarf. Selbstmarketing gehört gewiss dazu. Und der Fake.

Der Unternehmer 

Ich sehe was, was du nicht siehst? Nein! Ich sehe so viel von dem, was so viele nicht sehen. Jede Sekunde ein Geistesblitz, jede Stunde ein Konzept. Einfälle, die es zu verwirklichen gilt. Egal, wie verrückt. Egal, welche Branche. Egal, welche Widerstände. Es gilt, zu demonstrieren, dass sie funktionieren, die Verrücktheiten! Fake? Ach was! Bloß ein kleiner. Ganz am Anfang. Das ist lange her.

Der Verleger 

Das Buch ist tot, es lebe das Buch! Seit der Digitalisierung ist die Buchwelt im Umbruch. Die Herausforderungen sind größer geworden. Für Autoren gleichermaßen wie für Verleger. Dass sich die Schwierigkeiten nicht verdoppeln müssen, nur weil ein Schreiber verlegt und ein Verleger schreibt, ist eine aufrichtende Geschichte. Eine Geschichte unter Fakern.

DIE STIMMEN DES HÖRBUCHS

Gesprochen von Tom Vogt https://tomvogt.de
Foto (C) Matthias Scheuer
und Cathlen Gawlich http://www.gawlich.de
Foto (C) Sylke Gall